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Biergarteneröffnung Schwanen, Nehren,
Mai 2018











Oldtimerfest Münsingen, Mai 2018












Die "Hausband des Schwanen" in Aktion, November 2017













November 2017











In der Sendung Landesschau mobil anlässlich der Übergabe des Gasthauses "Schwanen", November 2017















Schick im Anzug vor der Stadiontoilette des SSV Reutlingen, April 2017













Weindorf Reutlingen, August 2016















Oldtimerfest Münsingen, Mai 2016













Musikalische Begleitung des Sponsorenlaufs der Evangelischen Kirchengemeinde Nehren,
April 2016













Kulturkuriosa
- die Jürgen Jonas-Kultveranstaltung im Nehrener "Schwanen", November 2015












Stimmungsvolles Ambiente im Reutlinger Jazzclub
"In der Mitte",
Mai 2013

















April 2013
















Mai 2012













Zu Gast auf dem Oldtimerfest Münsingen, Mai 2011













Dixieland auf dem Mössinger Weihnachtsmarkt, Dezember 2008














Die Stompers im November 2008
(Aufnahme:
Klaus Franke)






GSG-Spezialeinheit im Einsatz (Göhner erster von links - Steimle dritter von links - Göhner zweiter von links beziehungsweise Göhner zweiter von rechts - Steimle  erster von rechts -Göhner dritter von rechts), Juni 2008.











Filmhits mit im Repertoire.
Hier ein Ausflug in die Kinowelt der Dreißiger Jahre (2008).














Bei einem Auftritt im Mössinger Restaurant "Delicasa" (2007).














Opernparodie "Carmen" bei der Frühjahrsfeier des Musikvereins Nehren (2006).
















In der Mössinger Museumsscheune "Ofenloch" bei einer privaten Feier (2006).














Spontane Dixieland-Beschallung beim Feuerwehrstand am Mössinger Bürgertreff: "Tatü-Tata, die Steinlach Stompers sind da!" Einer unserer ersten Auftritte (2004).  


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Auszüge aus einem Artikel im Schwäbischen Tagblatt vom 02.12.2008 (Autor Jürgen Jonas):

Unterwegs in Sachen Dixie
Die „Steinlach Stompers“ treten auf, wo immer es Spaß macht

Ein Schaufelraddampfer im Logo, eine Menge Musik im Schlepptau. Die „Steinlach Stompers“ sind in Sachen Dixieland unterwegs, schippern auf dem Strom der Jazztradition und blasen Swing in die Segel.

Strohhüte, weiße Hemden, schwarze Westen. Das ist die Arbeitskleidung der Musikanten, die unter dem Namen „Steinlach Stompers“ landauf, landab Musik machen, in klassischer Dixieland-Besetzung. Stompers, das sind nämlich nicht etwa kleinwüchsige Bewohner der Gegend zwischen Tübingen und Hechingen. Das Wort hat es in sich. „to stomp“ heißt stampfen, ein stampfender Rhythmus prägte den Hot Jazz der 20er-Jahre, etliche Musikgruppen mit dem Stomper-Namen hat es gegeben. Und das Wort erinnert an das Geräusch eines Schaufelraddampfers.

„Steinlach Stompers Dixieland Jazz Band“ heißen sie offiziell. Freilich, allzu förmlich geht es bei den Stompers nicht zu. Da hat schon ihre Art, Musik zu machen, zu sehr abgefärbt. Improvisation ist angesagt, wenn sie zusammenkommen. Ein enges Korsett lassen sie sich nicht anlegen. Dienstags gehen sie zur Probe des Musikvereins Nehren, donnerstags treffen sie sich als „Stompers“ in der Backstube des Bürgerhauses. Im „Schmelztiegel Nehren“, wo sich unter Schwaben auch ein Nordhesse und ein Dresdner mischt.

Thomas Steimle, 38 Jahre, Diplomverwaltungswirt, spielt die Posaune. Er beschafft auch Musikstücke. Die Trompete handhabt Herbert „Gigi“ Göhner, Frührentner krankheitsbedingt. Er hat jahrzehntelang Tanzmusik gemacht, im Steinlachtal und darüber hinaus. Der Mann am Klavier, Gerhard Göhner, ist mit 71 Jahren der älteste. Jürgen Trabitzsch, Haustechniker in Mössingen, stammt aus Dresden, wo es, wie er sagt, eine Jahrzehnte alte Dixieland-Tradition gibt. Matthäus Pfeiffer, in Altersteilzeit, bedient die Tuba. Er war lange Jahre, von 1981 bis 1995, Dirigent des Musikvereins.

Überhaupt gilt: Stümper sind die Stomper nicht. Virtuoser Umgang mit den Instrumenten, hohe Musikalität, das vereint sie, „jeder hat seine Stärken, die zu einem Ganzen werden sollen“. Aber großes Brimborium wird nicht gemacht: „Wille und Talent sind erforderlich, der Rest ist Übung“. Der Ofterdinger Axel Fischer, Jurist, spielt Banjo, Liane Haug, Schulkameradin Steimles, Klarinette und Saxophon. Sie arbeitet als Musiklehrerin in Albstadt. Die einzige der Gruppe mit klassischer Musikausbildung, „eine besondere Verstärkung für uns“.

Das Repertoire lässt sich als „beinahe unerschöpflich“ umschreiben, über 200 Titel bringen sie zusammen, einige Gesangsstücke inbegriffen. Den jeweiligen Publikumsgeschmack nicht zu treffen, würde ihnen schwerfallen, es sei denn, im Publikum säßen nur absolute Wagner-Opernfans oder eingeschworene Heavy-Metal-Herrschaften. Aber auch da wäre es fraglich, ob sie nicht Wohlgefallen erregten, falls man bereit wäre, die Ohren aufzutun.

Auf Anfrage stellen sie auch Auftritte für spezielle Gelegenheiten zusammen, ganz auf die Wünsche des Veranstalters zugeschnitten. Egal, ob vor großem Publikum oder wenigen Menschen, ob draußen oder drinnen. „Fünf müssen beim Auftritt dabei sein, dann geht alles gut“, sagt Steimle.

Vielseitig, flexibel, ausgefeilt – so bringen sie populäre Dixieland-Titel, Swing-Standards, New-Orleans-Klassiker, Original-Arrangements von Gruppen wie den „Jelly Roll Morton's Red Hot Peppers“, Tonfilmschlager wie „Die Männer sind schon die Liebe wert“ und „natürlich alte Gassenhauer“. Etwa den Tiger Rag. Speziell im Angebot ist Skurriles wie „Hotcha Cornia“ von Spike Jones oder auch Parodistisches, wie ein eigenes Arrangement der Ouvertüre zu „Carmen von Schorsch Bidet“.

Ihren ersten Auftritt unter dem „Stomper“-Namen hatten sie Ende März 2004, bei der Frühjahrsfeier des Musikvereins Nehren. Seither spielten sie bei zahlreichen Gelegenheiten, bei Firmen und Parteien, bei der Gute-Nacht-Geschichte des TAGBLATTs und bei privaten Festlichkeiten. Auch ein Kulturfrühstück in der Mössinger Kulturscheune haben sie bestritten. Und die „Kulturkuriosa der Nehrener Vhs wesentlich bereichert. „Wir spielen da, wo es Spaß macht“, sagt Pfeiffer. Und alle nicken.

Typisch Stompers "Jo do, jo do, jo do wo dia Schtoilach fließt. Jo do, jo do, jo do isch des Paradies. Kirschegoischt und Fachwerkheiser alt und schee, Schtoilach Stompers, dicke Oich und no viel mee. Des isch Naihre, jo und do send mir dahoim." Musik im Original „Ja Da": Bob Carleton, Text: Matthäus Pfeiffer

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Artikel im Tagblatt Anzeiger vom 16.05.2012 (Autor Jürgen Spieß):

Sie stampfen um die Wette
Die Steinlach Stompers spielen altbewährten Dixieland

Wenn eine Band wie die Steinlach Stompers seit vielen Jahren dem Dixieland zugeneigt ist, dann gibt es ’was zu erzählen: Von durchzechten Nächten, improvisierten Auftritten und langen Proben in der Nehrener Backstube. Doch das Beste an Dixieland-Musik war damals wie heute, dass der Humor niemals zu kurz kommt.

Mössingen. Dem Humor und Komödiantischen sind auch die seit 2004 bestehenden Steinlach Stompers aus Mössingen nicht abgeneigt. Bei ihren Auftritten werden Witze gerissen, es wird geschmunzelt und um die Wette geswingt, als gelte es, einen Dixieland-Wettbewerb in New Orleans zu gewinnen.

Jedenfalls greifen hier authentischer Hot-Jazz der 1920er-Jahre und Swing-Standards der 30er- und 40er-Jahre, spritzige Bläsersätze und alte deutsche Tonfilmschlager stimmig ineinander. Und über allem schwebt der Dixieland, der mit gleich vier Bläsern reichlich angefüttert wird.

Die Band setzt sich zusammen aus einem gebürtigen Hessen, einem rüber gemachten Sachsen, einem eingewanderten Oberschwaben – der Rest sind Ureinwohner aus dem Steinlachtal, aus Mössingen, Nehren und Umgebung. Hervorgegangen ist die Gruppe aus dem Musikverein Nehren, dem sie heute noch angehört. Während die siebenköpfige Combo zwischen 1999 und 2004 nur gelegentliche Auftritte hatte, ist sie seit 2004 unter dem Namen „Steinlach Stompers“ (zu deutsch: Steinlach-Stampfer) weitaus aktiver.

Bandleader Thomas Steimle (41, Posaune), Herbert Göhner (60, Trompete), Matthäus Pfeiffer (68, Sousaphon, Tuba, E-Bass) und Jürgen Trabitzsch (63, Schlagzeug, Waschbrett) begleiten die Gruppe seit den Anfängen vor acht Jahren. Gerhard Göhner (74, Klavier) kam 2005 dazu, Axel Fischer (56, Banjo) 2007 und die einzige Frau im Bunde, Liane Heinzelmann (41, Klarinette, Saxophon) 2008. Das Repertoire der sieben Steinlacher umfasst rund 250 Titel und reicht von Dixieland über Bierjazz bis zu alten Schlager-Evergreens.

Ihr bunt gemischtes Programm versprüht mal New-Orleans-Flair („When the Saints“, „Down by the Riverside“), arbeitet sich an alten Gassenhauern ab („Alexander’s Ragtime Band“, „Tiger Rag“) und macht auch vor verswingten Schlagern („Am Sonntag will mein Süßer mit mir segeln geh’n“, „Hello Dolly“, „Ice Cream“) nicht Halt.

„Wir verstehen uns als Live-Kapelle, die von der Atmosphäre und dem Publikum lebt, und bei der der Spaß im Vordergrund steht“, erzählt Bandleader Thomas Steimle. In der Tat gehört es zu den Stärken der „Steinlach-Stampfer“, ihr Publikum auf hohem Niveau zu unterhalten, es mit einzubeziehen, und selbst für Jazzkonzerte nicht unbedingt prädestinierte Räume wie die gemütliche Mössinger „Weinstube zum alten Stall“ in einen Ableger des Quartier Latin zu verwandeln.

Von wegen Dixieland ist nicht mehr als ein laues Lüftchen. Bei dem Septett aus dem Steinlachtal führt er sich eher auf wie ein schwäbischer Jazz-Hurrikan. Denn egal, welchen Seitenarm die Steinlach Stompers befahren, mit ihnen schwimmt man immer auf dem Wasser – und das changiert in der Steinlach genauso zwischen blau und schlammig wie im Mississippi.

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TOP-Magazin, Sommer 2013:

"Zeitloser Swing - Die Steinlach Stompers unterhalten bestens mit traditionellem Jazz und Evergreens"

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Artikel im Schwäbischen Tagblatt vom 29.12.2015 (Autor Jürgen Jonas):


2015 12 29 Winterwunderland im alten Stall

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